Berufliche Bildung

Menschen lernen Vieles einfach durch Nachahmung. Babys üben Sitzen und Krabbeln, weil sie wie ihre Eltern laufen wollen. Kleinkinder plappern Silben nach und können irgendwann sprechen. Andere Kenntnisse setzen die Vermittlung von Wissen voraus. Das passiert beispielsweise in der Schule, aber auch in Unternehmen oder Universitäten.

Wissen und Bildung sind wichtige Voraussetzungen für den Wohlstand einer Gesellschaft. Ein hoher Bildungsabschluss und ein hohes Kompetenzniveau werden auf dem Arbeitsmarkt belohnt. 

Laut Untersuchungen der OECD verdienen Erwachsene mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung im Durchschnitt rund 70 Prozent mehr als diejenigen ohne Abschluss des Sekundarbereichs II.

Angesichts des demografischen Wandels haben viele Unternehmen Probleme, qualifiziertes Personal zu finden. Wie können Unternehmen bisher unbeachtete Potenziale auf dem Arbeitsmarkt entdecken? Welche Chancen bieten sich jungen Erwachsenen, um ihren beruflichen Weg zu gehen?

Krefeld

Wo Lernen Spaß macht

Wenn’s um ihre Zukunft geht, setzen Deutschlands Berufsanfänger auf die Sparkasse. Rund 22.500 junge Auszubildende beschäftigte die Sparkassen-Finanzgruppe 2014. Dabei gehen manche Institute ungewöhnliche Wege. In Krefeld bietet die Sparkasse Studienaussteigern interessante berufliche Alternativen – und ist Ausbildungsbetrieb für Köche.

Oliver Vanselow und Marco Salven: Beide haben sich für eine Ausbildung bei der Sparkasse Krefeld entschieden.

 

Marco Salven ist 24 Jahre alt und hat sich für seinen Arbeitgeber entschieden, „weil es die Sparkasse ist“. Dabei will er gar nichts mit Finanzen machen. Marco steht am liebsten am Herd. Das kann er bei der Sparkasse Krefeld tun, fast jeden Tag. Sein Lehrbetrieb ist eines der wenigen Institute in Deutschland, die in der hauseigenen Küche eine Kochausbildung anbieten.

Das Spannendste? „Man lernt das À-la-carte-Geschäft und die Großverpflegung. Mich überzeugt die enorme Bandbreite meiner Ausbildung. Hier lerne ich mehr als in einem ,normalen‘ Restaurant, das ja auf eine bestimmte Zielgruppe festgelegt ist.“

 

Bisheriges Highlight war für Marco Salven eine Sonderveranstaltung der Sparkasse Krefeld zum Jahresabschluss. „Was wir dazu mit Lebensmitteln geschaffen haben, war fast wie Kunst. Ich musste mit den Produkten sehr sorgfältig arbeiten und habe wirklich viel gelernt! Wenn jemand Lust hat, Koch zu werden, ist die Sparkasse Krefeld eine Empfehlung wert. Auf jeden Fall bin ich froh, hier meine Ausbildung zu machen, ich würde mich heute wieder genauso entscheiden.“

Oliver Vanselow hat zunächst an der Uni Köln Chemie studiert. „Ich merkte schnell, dass das zu theoretisch ist und ich lieber etwas Praxisbezogenes machen wollte. Deshalb habe ich das Studium nach zwei Semestern abgebrochen.“ Oliver entschied sich stattdessen für eine Ausbildung zum Bankkaufmann bei der Sparkasse Krefeld. Wie kommt man vom Labor in die Filiale? „Ich habe mich gefragt: Was kann ich wirklich gut? Aus meinen Nebenjobs als Student wusste ich, dass mir Kundenberatung liegt. Da bot sich eine Bankausbildung an.“

Mathematik und Zahlen sind für Oliver kein Problem. Vor allem schätzt er jedoch den Umgang mit seinen Kunden. „Es ist immer wieder eine schöne Herausforderung, sich auf das Gegenüber einzustellen und gemeinsam nach den besten Lösungen zu suchen.“ Im Januar hat Oliver die Ausbildung abgeschlossen – und ist von seinem Arbeitgeber rundum begeistert. „Es ist unglaublich, was die Sparkasse einem Azubi bietet, ob Einführungstage, die Azubigeschäftsstelle oder die gute Betreuung durch die Ausbilder. Das unterscheidet die Sparkasse von Banken.“

Oliver Vanselow kann seine persönlichen Stärken im Kundengespräch erfolgreich einsetzen.

 H18 Langfristige Beschäftigungsperspektiven

Verlässliche und auf Dauer angelegte Beschäftigungsperspektiven für unsere Mitarbeiter sind das Fundament, auf dem die kontinuierliche und kompetente Betreuung unserer Kunden ruht. Die Mehrzahl unserer Mitarbeiter und Führungskräfte lebt auch im Geschäftsgebiet.

Derzeit durchlaufen rund 17.000 junge Menschen in den Sparkassen eine Ausbildung zum Bankkaufmann/zur Bankkauffrau.
Mit einer bundesweiten Ausbildungsquote von 8,9 Prozent in den Sparkassen liegen wir über dem Durchschnitt privater Banken. 90 Prozent aller Auszubildenden haben wir im Berichtsjahr nach dem Abschluss in ein Arbeitsverhältnis übernommen.

9,5 Ausbildungsquote 2014
8,9 Ausbildungsquote 2015
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Unsere Indikatoren

Ein System zur passgenauen Berichterstattung der Sparkassen-Finanzgruppe